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Vorrausschicken möchte
ich, dass ich vor über 20 Jahren als 18-jähriger im zweiten
Ausbildungsjahr zum Feinmechaniker viele Tipps und Tricks von den
„alten Hasen“ erhielt. 1986 waren in der Oldtimer Szene noch viele
Individualisten am Werk, die ohne wenn und aber ihre Erfahrungen
weitergaben. Leider sind diese Zeitgenossen heute nicht mehr so
zahlreich. Heute herrscht auf den Veteranenmärkten vorherrschend
nur noch ein geschäftiges Treiben. Geld mit seinem Hobby zu
verdienen ist das eine, aber es muss auch immer einen geben der
bereit ist das Geld auch dafür auszugeben. Wir Restauratoren haben
aber auch eine Verantwortung in der Gesellschaft. Wir erhalten und
pflegen technische Kulturgüter, die in der Anzahl und in der Breite
von der öffentlichen Hand gar nicht zu bewältigen wäre, weder
finanziell noch quantitativ.
Ich vertrete den
Standpunkt, dass keiner der (Hobby-) Restauratoren die Weisheit
gepachtet hat. Jeder von uns ist auf Informationen angewiesen.
Fehler, die der eine macht muss der zweite nicht auch noch machen. Beim
Öffnen eines Motores ist es oftmals geradezu unglaublich wie mancher
Zeitgenosse dieses technische Kulturgut behandelt/ pflegt/
restauriert. Oft sind es sogar prinzipielle Fehler, die durch ein
genaues Analysieren der
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 Es gibt aber auch
Fehler, die schon in der Rubrik „Vorsatz“ zu finden sind. So beim FN
M70 Motor, dessen Besitzer sich über einen glänzenden Schimmer beim
Altölablassen wunderte. Da hat doch tatsächlich der Schlingel von
Monteur ein Gleitlager aus Aluminium für den Kurbelwellenzapfen
(Hubzapfen) benutzt. Nach einer Ausfahrt mit diesem „neu
restaurierten Motor“ folgte ein kapitaler Motorschaden (Kosten: 1200
€). |